Sonntag, 5. Mai 2013

Seal Safari!

Wie toll, am Montag ging es endlich wieder richtig los in der Schule. Alle Lehrer und Kinder waren wieder da und alle waren froh, wieder in die Schule gehen zu dürfen. Es gab natürlich erstmal eine Fællestime mit allen Schülern und Lehrern. Es wurde gesungen und für alle Erwachsenen gab es Blumen (quasi als Willkommensgeschenk). :) 


Da die neunte Klasse leider kein Examen in Deutsch hat, wird ihr Stundenplan umgestellt, um sie entsprechend auf das Examen vorzubereiten. Das heißt, ich kann dort leider kein Deutsch mehr unterrichten, aber ich durfte Montag, Dienstag und Mittwoch noch drei Stunden unterrichten. Es ging um deutsche Erfindungen und es war echt cool vor der Klasse zu stehen. :) 

Am Mittwoch bin ich nach der Schule mit Jytte nach Bogense gefahren, ein ganz hübsches Örtchen so 20 Minuten von Brenderup entfernt. Wir spazierten ein bisschen an der See entlang...diese frische Seeluft ist einfach herrlich. Nach einer kleinen Eispause (natürlich hab ich mich wieder vollgekleckert.) führte Jytte mich durch Bogense und dank der kleinen Broschüre aus der Touristeninformation erfuhr ich sehr viele interessante Dinge. 



Das weiße Haus ist wohl eines des kleinsten in Dänemark, es umfasst gerade mal 23m². Also kleiner als meine Wohnung!

Bogense Rathaus mit einem zauberhaften Glockenspiel



Wie ihr seht, war auch auf diesem Ausflug die Sonne meine Begleiterin...irgendwas scheine ich richtig zu machen. ;)

Am Samstag war ich wieder mit Ute und Mary unterwegs. Wieder ging es Richtung Westen, auf die Insel Mandø. Aber nicht mit dem Auto, sondern mit einem Traktorbus. Mandø ist nämlich während der Flut von der Aussenwelt abgeschnitten und man hat nur ein Zeitfenster von 6 Stunden um trockenen Fußes (oder auch Rades) auf die Insel zu kommen.




Angekommen auf der Insel hatten wir noch etwas Zeit, bevor der eigentliche Tageshöhepunkt starten sollte: Die Seehundsafari. Wir spazierten also ein bisschen auf der Insel rum, die in den Wintermonaten gerade 32 Einwohner beherbergt und im Sommer auch auf kaum mehr als 50 Einwohner kommt. Diese verteilen sich dann auf der 8km² kleinen Insel. Deutlich größer erschien mir da doch die 20km³ große Sandbank Koresand südwestlich von Mandø. Dort fuhren wir also mit dem Traktorbus umher. Erstmal zur Orientierung, so sah das Ding aus:


Wir fuhren dann erstmal in Richtung Wasser und was am Anfang noch ganz witzig war, mit dem gewackel und geschaukel, entpuppte sich schnell als anstrengender als die Stunde Spinning vom Samstagmorgen. 




Nach ner guten dreiviertel Stunde Fahrt waren wir dann an der Stelle wo uns die neugierigen Seehunde erwarten sollten. Naja sie waren neugierig und schüchtern zugleich, denn sie schauten uns zwar immer wieder an, aber eben aus sicherer Entfernung im Wasser. Die ein oder andere kam dann aber noch ein bisschen näher. Dies entschädigte für die Ruckelfahrt mit dem Traktorbus.




Auf dem Rückweg...naja was soll ich sagen:es war halt wieder ruckelig.

Alles in allem war es echt ne coole Woche und ich merke immer wieder, wie rasend schnell die Zeit hier vergeht. Jetzt ist schon Mai!

Übrigens noch was zu einer Eigenart der Dänen: In der letzten Woche war es, trotz der vielen Sonne, insgesamt noch nicht soooo warm, weil es eben immer windig ist. Aber bei den Dänen scheint schon Sommer zu sein: Kurze Hosen und T- Shirts bei vielleicht 10-11°C! Ich hoffe mal die Temperaturen steigen in den nächsten Tagen!

Also das wars erstmal
Vis ses,
Chrissi

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